Löschgruppenfahrzeug LF 10/6
Löschgruppenfahrzeug
LF 10/6
"Der große Rupp"
  • Funkrufname Florian Rhein-Sieg 13/42- 2
  • Besatzung 1 / 8 (Gruppe)
  • Fahrgestell Daimler-Chrysler Atege 925
  • Aufbauhersteller Fa. Ziegler - Giengen / Brenz
  • Allradantrieb
  • 250 PS Leistung
  • Indienststellung 2005
  • Zul. Gesamtmasse 10.500 kg
  • Nennförderleistung Pumpe 1000 Liter/Minute bei 10 bar
  • Löschwasservorrat 600 Liter
  • Schaummittelvorrat 120 Liter
  • Amtl. Kennzeichen: SU - 6810

Das Löschgruppenfahrzeug 10/6 (Kurz: LF 10/6) ist die Weiterentwicklung des weit verbreiteten LF 8/6. Wesentlicher Unterschied zwischen beiden Fahrzeugtypen ist die Nennförderleistung der Fahrzeugpumpe.

Das LF 10/6 ist mit einer Gruppe (1 Gruppenführer, 1 Maschinist, Angriffstrupp, Wassertrupp, Schlauchtrupp) besetzt.

Die Aufgaben des Fahrzeuges sind die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistungen kleineren Umfangs.

Das LF 10/6 verfügt über eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Mindestförderleistung von 1000 Litern pro Minute bei 10 bar und einem Wassertank mit 600 Litern nutzbarem Inhalt, wodurch auch die Ausstattung mit einer Schnellangriffseinrichtung ermöglicht wird. Darüber hinaus verfügt das Fahrzeug über eine Tragkraftspritze mit einer Mindestförderleistung von 800 Litern pro Minute bei 8 bar.

Auf dem LF 10/6 befindet sich eine umfangreiche feuerwehrtechnische Beladung zur Brandbekämpfung (u.a. 4 Atemschutzgeräte, davon zwei in den Sitzen integriert im Mannschaftsraum) sowie zusätzlich eine Beladung zur technischen Hilfeleistung kleineren Umfangs.

Dieses Fahrzeug zeichnet sich besonders durch seine Anzahl an B-Schläuchen aus. Es verfügt über 30 B-Schläuche (entspricht 600 Metern Schlauchlänge) und stellt somit eine "Ruppichterother" Besonderheit dar (genormte LF 10/6 verfügen nicht über diesen Schlauchvorrat). Das Fahrzeug kann dadurch für eine Wasserförderung über lange Wegstrecken herangezogen werden.